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Dennoch haben mobile Endgeräte ein großes Potential, um Inhalte schnell und zielgerichtet zu verbreiten. Diese Möglichkeiten will sich auch die Werbeindustrie zu nutzen machen. Da die mobilen Kanäle noch relativ neu sind, haben die Unternehmen und Agenturen auch noch keine etablierten Techniken wie beim stationären Internet oder gar im Radio und TV.
Die besonderen Chancen der Werbung auf mobilen Endgeräten liegen dabei eben in der crossmedialen Nutzung. Das bedeutet, dass der werbende Inhalt auf dem Smartphone oder Tablet eng koordiniert mit klassischer TV-Werbung und Advertising im stationären Internet genutzt werden sollte. Man weiß, dass viele User von Tablets dazu tendieren, mit dem mobilen PC in greifbarer Nähe fernzusehen. Wird dann ein interessantes Produkt beworben, informieren sie sich auf dem mobilen Endgerät darüber. Effiziente Werbung nutzt diese Chance und steuert die ergänzenden Angebote auf Tablet oder Smartphone. Idealerweise stellt sie die Verbindung zwischen Online- und Offline-Kanälen her. So wird das Smartphone oder der Tablet PC zum dritten Bildschirm neben TV und PC, mit dem der Nutzer täglich in Kontakt kommt. Der mobile Kanal eignet sich durch seine Aura das Neuen besonders, um ein innovatives Markenimage zu pflegen.
Werbung auf dem Handy - das waren früher SMS mit werbenden Inhalten. Das Smartphone kann hier allerdings sehr viel gezielter vorgehen. Ähnlich wie beim stationären Internet lassen sich auf den mobilen Betriebssystemen Cookies nutzen. Außerdem verfügen die Geräte über Informationen wie den aktuellen Standort des Nutzers. Dadurch lässt sich Werbung wesentlich gezielter auf die Einzelperson richten. Der Nutzer hat durch dieses exakte Targeting den Vorteil, dass ihm nur solche Angebote unterbreitet werden, die ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit interessieren.
Lokale Werbung auf dem Smartphone bezieht etwa den Sandort des Nutzers mit ein. So werden ihm beispielsweise in der Innenstadt zur Mittagszeit konkrete Angebote für Restaurants in seiner Nähe gemacht. Solche zielgenaue Werbung auf mobilen Endgeräten wird kaum negativ aufgenommen. Insbesondere bei den jungen Nutzern unter 35 Jahren hat Locale Advertising eine hohe Akzeptanz. Neben lokalen Informationen macht sich die Werbung auf mobilen Endgeräten auch das Wissen über das verwendete Gerät, das Alter und Geschlecht des Users, seinen Wohnort und seine bekannten Interessen zu Nutze. Unter diesen Voraussetzungen erstaunt es wohl kaum, dass die Klickrate bei mobiler Werbung wesentlich höher liegen, als beim stationären Internet.
Ein hervorragendes Werbemittel auf mobilen Endgeräten sind interaktive Rich Media Banner. Über Displaywerbung kann der Nutzer so mit einer Marke interagieren. Damit Rich Media zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, sind umfangreiche Datenmengen notwendig. Die meiste interaktive Werbung wie etwa kleine Spielchen oder Puzzles weist hohe Ähnlichkeit zum stationären Internet auf. Der neue Standard MRAID (Mobile Rich Media Ad Interface Definitions) bietet einen wertvollen Ausgangspunkt für künftige Entwicklungen. Er liefert Werbetreibenden sozusagen die nötigen Rahmenbedingungen. Denn die Entwicklung von passenden m-commerce Apps ist aufwendig und kostenintensiv. Auch deshalb wird Mobile Advertising im Moment noch recht zögerlich umgesetzt. Experten für Online Marketing, wie etwa die Agentur Inchpoint, zu finden auf http://www.inchpoint.de/online-marketing.html, weisen ihren Kunden den Weg in ein effizientes Mobile Advertising, dessen Kosten und Nutzen ausgeglichen sind.




