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Der Streit in Sachen Netzvergabe wurde nun endgültig aus der Welt geschafft. Die Vergabe der Rundfunkfrequenzen wird zwar planmäßig im kommenden Jahr stattfinden, dennoch wird eine Untersuchung nach der Vergabe durchgeführt.
Bei der Vergabe der Rundfunkfrequenzen im zweiten Quartal in 2010 haben die Netzbetreiber E-Plus und O2 eine Benachteiligung gegenüber den großen Netzbetreibern T-Mobile und Vodafone befürchtet. Diesbezüglich haben die Unternehmen bereits eine Klage gegen die Bundesnetzagentur gestellt. Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, kündigte allerdings an, dass er diese Zweifel ausräumen wolle. Die Regeln werden zwar nicht geändert und daher die Versteigerung planmäßig durchgeführt, dennoch soll drei Monate nach der Vergabe der Rundfunkfrequenzen eine Untersuchung der Wettbewerbsverhältnisse durchgeführt werden. Diese soll klären, ob es bei der Versteigerung mit rechten Dingen zugegangen ist oder nicht. Versteigert werden Frequenzen, die zuvor von Rundfunksendern verwendet wurden, dieser allerdings durch die Umstellung auf digitale Technologien nicht mehr benötigt werden.

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Handydome