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Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas veröffentlichte die Schutzorganisation Greenpeace seine aktuelle Auflage des „Guide to Greener Electronics“. Dort zeigte sie ihre Enttäuschtheit gegenüber den Handyherstellern, die weniger für die Umwelt übrig haben, als von der Umweltpolizei erhofft.
Das Ergebnis, das sich die Schutzorganisation Greenpeace auf der CES erwartet hat, ist nicht eingetreten. Denn der Fokus steht eben nicht auf der Reduzierung giftiger Materialien bei der Produktion von Mobilfunkgeräten. So zeigte sich Iza Kruszeewska, Greenpeace International Toxics Campaigner, erschüttert: "Wir hatten für die CES 2010 erwartet, dass mehr Produkte zu sehen sein werden, die frei von PVC und bromierten Flammschutzmitteln (BFR) sind." Einzig und allein die Hersteller Nokia und Sony Ericsson hielten sich an die zuvor gemachten Versprechen, ihre Umweltmodelle voran zu treiben und noch umweltbewusster zu produzieren. Hersteller wie Dell, LG, Samsung und Lenovo haben dagegen einige ihrer Versprechen gebrochen und erhalten daher Strafpunkte im aktuellen Greenpeace Ranking. Es solle in Bezug auf den Verzicht von toxischen Mitteln mehr gehandelt statt geredet werden. Doch oftmals sind umweltfreundliche Modelle in der Produktlinie der Hersteller nur eine Ausnahme. Sie scheinen mehr als Quotenhandy zu fungieren, um den Anschein des Umweltbewusstseins zu wahren.









