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Wer im Ausland mit dem Handy telefonieren wollte, musste bis zum Jahr 2007 noch richtig tief in die Tasche greifen. Eine Änderung brachte der Euro-Tarif, der für eingehende und abgehende Gespräche eine Höchstgrenze vorsieht. Verordnet von der EU-Kommission wurde der Euro-Tarif im Mai 2007 verabschiedet. Seitdem sind die Preise für Handygespräche aus dem EU-Ausland deutlich gesunken.

Da die EU-Verordnung eine sukzessive Senkung der Roaminggebühren vorsieht, stand auch in diesem Jahr wieder eine Senkung der Tarif bevor. Am 1. Juli 2010 sind die neuen Konditionen in Kraft getreten, die wiederholt eine deutliche Preissenkung mit sich bringen. Seit 1. Juli gelten neue Roaming-Preise.Seit 1. Juli gelten neue Roaming-Preise.Wer im Ausland mit dem Handy telefonieren wollte, musste bis zum Jahr 2007 noch richtig tief in die Tasche greifen. Eine Änderung brachte der Euro-Tarif, der für eingehende und abgehende Gespräche eine Höchstgrenze vorsieht. Verordnet von der EU-Kommission wurde der Euro-Tarif im Mai 2007 verabschiedet. Seitdem sind die Preise für Handygespräche aus dem EU-Ausland deutlich gesunken. Da die EU-Verordnung eine sukzessive Senkung der Roaminggebühren vorsieht, stand auch in diesem Jahr wieder eine Senkung der Tarif bevor. Am 1. Juli 2010 sind die neuen Konditionen in Kraft getreten, die wiederholt eine deutliche Preissenkung mit sich bringen.


Telefonate und Nachrichtenversand


Wer Telefonate aus einem EU-Land in ein anderes führt, der zahlt maximal noch 46,41 Cent pro Minute. Die Abrechnung erfolgt in der Taktung 30/1, das heißt, nach der ersten halben Minute wird sekundengenau abgerechnet. Eingehende Gespräche, die ohnehin im Sekundentakt abgerechnet werden, belaufen sich nur noch auf 17,85 Cent pro Gesprächsminute. Bislang lagen die Preise für abgehende Gespräche bei 51,17 Cent pro Minute, für ankommende Anrufe musste man 22,61 Cent pro Minute zahlen. Auch der Nachrichtenversand ist im Euro-Tarif klar geregelt. So dürfen SMS aus dem Ausland maximal 13,09 Cent je Nachricht kosten. Somit sind die Nachrichten sogar günstiger als in den regulären Vertragstarifen, bei denen in der Regel 19 Cent für den Versand innerhalb Deutschlands berechnet werden.

Mobiles Internet

Auch bei der Nutzung des mobilen Internets ist es innerhalb von EU-Ländern zu einer neuen Regelung zur Kostenreduktion gekommen. So müssen alle Netzanbieter eine Kostenbegrenzung anbieten. Das bedeutet, es wird ein bestimmter Betrag zusammen mit dem Mobilfunkkunden festgelegt, der nicht überschritten werden darf. Die Standard-Limitierung liegt bei 59,90 Euro. Somit existiert ein klares Kostenlimit, welches für mehr Transparenz und Überblick sorgt. Sobald der vereinbarte Betrag erreicht wird, wird das Daten-Roaming durch den Anbieter gesperrt. Möchte der Kunde dennoch weiter surfen, so muss beim Netzbetreiber eine erneute Freischaltung beantragt werden. Eine Ausnahme stellt der Netzbetreiber O2 dar. Hier werden nach Erreichen des Betrags von 59,90 Euro keine weiteren Gebühren mehr berechnet und auch das Internet wird nicht gesperrt, allerdings erfolgt eine deutliche Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit. Sobald 30 MB verbraucht wurden, erfolgt eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf  64 kBit/s, werden 200 MB erreicht, stehen sogar nur noch 2 kBit/s zur Verfügung. Alle deutschen Netzbetreiber informieren ihre Kunden per SMS, sofern das Kostenlimit bald erreicht ist.

Mailbox

Die Mailbox galt lange Zeit als echte Kostenfalle im Ausland. Grund war die doppelte Umleitung, denn Gespräche wurden zunächst ins Ausland weitergeleitet und anschließend zurück auf die deutsche Mailbox. Seit dem 1. Juli darf nun kein Netzbetreiber den Empfang von Mailbox-Nachrichten mehr innerhalb der EU berechnen. Die Rufumleitung ist demnach kostenlos. Allerdings ist das Abhören der Mobilbox aus dem Ausland nach wie vor kostenpflichtig.

Der Euro-Tarif stellt den Standard-Roaming-Tarif aller deutschen Netzbetreiber dar und gilt nur dann, wenn Mobilfunkkunden sich nicht zusätzlich für eine alternative Auslandsoption des Betreibers entschieden haben.

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Handydome